Der Ursprung deiner Schokolade
Das Besondere an unserer Schokoladenproduktion: Bei uns bekommst du alles aus einer Hand, Tree-to-Bar, vom Kakaosetzling bis zur fertigen Schokolade. Das Ergebnis ist eine Schokolade, die:
🤝 sozial-fair ist,
🌳 direkt & transparent gehandelt wird,
💚 umwelt- & klimafreundlich
hergestellt ist.
Hier wächst der Kakao
Wir bauen seit 2008 Edelkakao in der Provinz Bocas del Toro in Panama an. Dort wachsen die Kakaobäume nicht in Monokulturen, sondern in artenreichen Mischwäldern – sogenannten Agroforsten. Rund 35 Menschen arbeiten in unseren Kakaowäldern unter sicheren und fairen Arbeitsbedingungen.
Schokolade & Regenwaldschutz schenken
Nur solange der Schokoladen-Vorrat reicht: Dir schmeckt unsere Schokolade und du möchtest auch ein rundum faires Schokoladengeschenk verschenken? Dann ist der SchokoBaum genau das Richtige für dich:
🎁 Du verschenkst:
🍫 1 Tafel feinster Edel-Vollmilchschokolade
🌱 5 m² Regenwaldschutz in Panama
Die 10 Schritte unserer Edelschokolade
Jetzt aber nochmal Schritt für Schritt: Von der tropischen Kakaoschote bis zur feinen Schokoladentafel ist es ein langer Weg. Jeder Verarbeitungsschritt zählt. Wer sich für Schokolade mit Herkunft entscheidet, unterstützt nicht nur ein intensiveres Geschmackserlebnis, sondern auch faire Arbeitsbedingungen vor Ort, den Erhalt der Biodiversität und eine nachhaltige Wertschöpfungskette.
Vom Setzling zum Baum
Einen Kakaobaum pflanzen
Die Geschichte der Schokolade beginnt in der Baumschule. Hier ziehen wir aus handverlesenen Kakaobohnen robuste Setzlinge heran. Forstmanagerin Julissa und ihr Team finden dann die richtigen Plätze, an denen die jungen Kakaobäumchen Wurzeln schlagen können.
Vom Setzling zum Baum
Ein Kakaobaum wächst
Die Kakaobäume können bis zu 100 Jahre und 20 Meter groß werden – um die Ernte zu erleichtern, werden sie in unseren Wäldern regelmäßig gestutzt. Sie benötigen ein feucht-warmes, tropisches Klima, in dem auch viele Krankheitserreger und Pilze gedeihen. Darum kontrolliert das Team die Bäume und Früchte regelmäßig. Wie der Anbau geschieht auch die Pflege der Kakaobäume nach strengen ökologischen Richtlinien. Ebenso wichtig sind uns faire Arbeitsbedingungen: Die Gehälter liegen über dem Mindestlohn, Kinderarbeit ist tabu. In Panama sind alle unsere Fincas Bio-zertifiziert.
Vom Baum zur Frucht
Kakaofrüchte & -Bohnen
Ist der Kakaobaum einige Jahre alt, bildet er zarte Blüten aus, die direkt aus dem Stamm herauswachsen. Eine Mückenart bestäubt sie. Da es in den Tropen keinen Wechsel der Jahreszeiten gibt, wachsen die Kakaofrüchte rund ums Jahr heran. Somit können die Früchte jederzeit geerntet werden. Die Kakaofrüchte sind bis zu 30 Zentimeter lang und zwischen 300 und 1000 Gramm schwer. Je nach Sorte haben sie eine gelbe, rote oder violette Färbung. Hinter einer harten Schale verbergen sich etwa 20 bis 60 Kakaobohnen, eingebettet in ein weißes Fruchtmus (Pulpa). Nach der Ernte schlägt unser Team die Früchte mit der Machete auf und füllt die Kakaobohnen in Eimer, um sie zur Nacherntestation weiter zu transportieren.
Von der Frucht zur Kakaobohne
Schokoladen-Aroma
In der Nacherntestation beginnt die Ausbildung des Kakaoaromas mit der Fermentation der Bohnen. Dies ist ein Umwandlungsprozess durch die Aktivität von Mikroorganismen. In Panama geben wir dafür den Inhalt einiger Tausend Kakaofrüchte in große Holzkisten. Die Masse aus Kakaosamen und anhaftender Fruchtpulpa wird sorgsam mit Bananenblättern bedeckt. In der tropischen Wärme besiedeln bald Milliarden von Hefepilzen das süße Fruchtfleisch. Diese bauen den Zucker zu Alkohol ab. Enthaltene Schleime lösen sich, die vergorene Flüssigkeit fließt zum Teil durch den Kistenboden ab. Danach geht es für die Bohnen auf das Trockenbett, wo sie manuell regelmäßig gewendet werden müssen.
Von der Frucht zur Kakaobohne
Sortierung & Qualitätsprüfung
Sind die Kakaobohnen getrocknet, beginnt die sorgfältige Auswahl: Beschädigte oder minderwertige Bohnen werden aussortiert. Dann folgt die Qualitätsprüfung – durch Geruch, Schnittproben und manchmal auch im Labor. So stellen wir sicher, dass nur Bohnen mit perfekter Fermentation, reinem Aroma und ohne Verunreinigungen weiterverarbeitet werden. Denn: Je besser die Bohne, desto edler und qualitativ hochwertiger die Schokolade.
Von der Frucht zur Kakaobohne
Ab in die Rösttrommel
Die ausgewählten Bohnen werden verpackt und zu Schokoladenmanufakturen geschickt – manchmal bleiben sie im Herkunftsland, oft aber gehen sie auf Reise. Dort werden sie zunächst geröstet. Und das ist keine einfache Sache: Jede Bohne hat ihre ideale Röstzeit und -temperatur. Beim Rösten entstehen viele der Aromen, die wir später in der Schokolade schmecken: ein sensibler Balanceakt zwischen Technik und Intuition.
Von der Kakaobohne zur Kakaomasse
Kakaonibs: Die Basis feiner Schokolade
Nach dem Rösten geht’s ans Eingemachte: Die Bohnen werden behutsam gebrochen, ihre Schalen entfernt. Übrig bleiben die Kakaonibs – klein, aber voller Geschmack, das Herzstück der Bohne. Diese Nibs werden fein vermahlen, bis eine flüssige, intensiv duftende Masse entsteht: die Kakaomasse. Sie enthält alles, was die Bohne mitbringt: Kakaobutter und Kakaofeststoffe. Je nach Rezept wird sie weiterverarbeitet oder direkt zur Schokolade veredelt.
Vom Kakao zur Schokolade
Verfeinern & Conchieren
Nun kommen weitere Zutaten hinzu, z.B. Zucker und (bei Milchschokolade) Milchpulver. In einem Prozess namens Conchieren wird diese Masse stundenlang gerührt, gelüftet und erwärmt. Dabei verschwinden unerwünschte Säuren, das Aroma rundet sich ab und die Textur wird angenehm cremig. Das Conchieren ist eine Art „Feinschliff“. So wird aus Kakao eine zarte, schmelzende Schokolade.
vom Kakao zur Schokolade
Temperieren & Gießen
Die fertige Schokoladenmasse wird jetzt auf präzise Temperaturen gebracht – das nennt man Temperieren. Nur so bekommt die Schokolade später ihren schönen Glanz, den knackigen Bruch und schmilzt perfekt im Mund. Danach wird sie in Formen gegossen, leicht gerüttelt (damit keine Luftblasen bleiben) und langsam abgekühlt. Jetzt sieht sie schon fast aus wie die Tafel, die man kennt.
Die Schokolade
Verpackung mit Verantwortung
Nach dem Aushärten wird die Schokolade verpackt – meist von Hand. Wir und unsere Partner-Chocolaterie Georgia Ramon achten dabei auf umweltfreundliche Verpackungen und klare Herkunftsangaben. Schließlich ist Edelschokolade nicht nur ein Produkt, sondern ein Versprechen: für Geschmack, für Fairness und für Transparenz.
Schokolade mit Herkunft und Handwerk
Ob du einfach gerne genießt oder dich für echtes Schokoladenwissen begeisterst: Bei unserer fairen Tree-to-Bar-Edelschokolade aus Panama schmeckst du den Unterschied. Die Kombination aus sorgfältiger Fermentation, traditionellem Handwerk, Qualität und transparenter Herkunft bringt dir eine Schokolade, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch nachhaltig Gutes bewirkt.



