Unter Bäumen unterwegs – Ausflugstipps zum Tag des Baumes

Unter Bäumen unterwegs – Ausflugstipps zum Tag des Baumes

Am 25. April feiern wir den internationalen Tag des Baumes. Ob Kletterwald oder Baummuseeum – wir stellen euch sechs Ausflugsziele rund um Bäume und Wälder vor, bei denen für jeden Baum-Freund etwas dabei ist.
Auf die Bäume, fertig, los!

1. Adrenalin in den Baumwipfeln

Kletterwald

Im Kletterwald kommen Wald- und Sportfans voll auf Ihre Kosten. Foto: kaemte/pixelio.de

… zumindest für diejenigen, die nicht ganz schwindelfrei sind: Kletterwälder oder Waldseilgärten sind Klassiker unter den Baum- und Waldausflugszielen. Hier laden verschiedene Parcours in luftiger Höhe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und -höhen zum Balancieren, Klettern und Springen ein. Die Bäume bieten an warmen Tagen nicht nur Schatten bei sportlichen Abenteuern, sondern auch meist einen fantastischen Ausblick. Eine Übersicht aller Kletterwälder und -parks in Deutschland findet ihr hier.

2. … oder doch lieber Erholung?

Baumkronenpfad
Der Baumkronenpfad in Bad Wildbad beginnt mit einem imposanten Aussichtsturm. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Ebenfalls in luftiger Höhe, dafür aber deutlich entspannter: Der Spaziergang auf einem Baumwipfelpfad. In vielen Metern Höhe führt ein auf Plattformen und Stegen angelegter Lehrpfad durch den Kronenbereich des Waldes und bietet Einblicke aus völlig neuen Perspektiven. Oft locken Abenteuerspielplätze und architektonisch außergewöhnliche Aussichtsplattformen in der Nähe zum Toben oder Verweilen ein. In diesem Verzeichnis findet ihr alle Baumkronenpfade in Deutschland im Überblick.

3. Für Kunst- und Baumfreunde

Baummuseum

Kunst & Natur: ein Dreamteam. Die Skulptur „Acrobats“ vor der Kalksteinmauer stammt von Barry Flanagan. Foto und weitere Einblicke: www.enea.ch/baummuseum

Der bekannte Gartenarchitekt Enzo Enea hat für die schönsten Bäume seiner Sammlung in der Nähe des oberen Zürichsees 2010 ein Museum eröffnet. Das weltweit einzige Baummuseum ist ein außergewöhnlicher Ort für Kunstinteressierte und Baumliebhaber gleichermaßen, es kombiniert Landschaft, Botanik, Architektur, Kunst und Design. Auf der 75.000 Quadratmeter großen Parkanlage werden zeitgenössische Skulpturen anerkannter Künstler neben exotischen Baumriesen ausgestellt. Hier geht es zur Website des Baummuseums.

4. Besuch bei den Stars

Naturdenkmal Sommerlinde

Ein ganz schön dickes Ding: Die Sommerlinde in Heede im Emsland hat einen Umfang von 15 Metern und gilt als Naturdenkmal. Foto: Yvonne Bentele/wikipedia.de

Der höchste Baum steht im Günterstäler Stadtwald, der dickste im Emsland und der älteste in Hessen – wer den Superlativen unter den Bäumen mal einen Besuch abstatten möchte, der kann unter monumentalebäume.de nach Bundesland, Baum und Kategorie sortieren und sich so jeden Standort anzeigen lassen. Wer weiß, vielleicht wächst die dickste Eiche des Landes ja gleich um die Ecke? Wer besonders von alten Bäumen fasziniert ist, für den gibt es in NRW den Altbaumfinder – hier kann man sich sogar per App die ältesten Bäume in der Umgebung anzeigen lassen.

5. Japanisches Blütenmeer

Japanische Garten Leverkusen

Eine kleine Weltreise vor der Haustür: der Japanische Garten in Leverkusen. Foto: Thomas Max Müller/pixelio.de

Kaum ein Baum blüht so leuchtend und farbenfroh, wie der japanische Kirschbaum. Ende April steht er so mancher Orts noch in voller Blüte. Auf der Suche nach den rosafarbenen Exoten wird man besonders in japanischen Gärten fündig, die noch einiges mehr zu bieten haben als üppige Kirschblüten. Zwischen Teehäusern, Magnolien, Bonsais und fantasievollen Wasserlandschaften lässt es sich wunderbar schlendern und staunen. Hier findet ihr eine Liste der japanischen Gärten in NRW mit interessanten Informationen, eine deutschlandweite Übersicht finden Sie bei Wikipedia.

6. Bäume statt Briefmarken

Wasserwald

Der Wasserwald im Arboretum Ellerhoop-Thiensen bietet einen ganz besonderen Anblick. Foto: Dajo/pixelio.de

Arboretum – so nennt man eine Sammlung verschiedenartiger, oft exotischer Holzgewächse zu Studienzwecken. Das Wort stammt vom lateinischen arbor „Baum“ und bezeichnet also einen botanischen Garten, in dem hauptsächlich Bäume gesammelt werden. Die Monate Mai und April eignen sich besonders gut für einen Besuch im Arboretum, denn jetzt blühen die meisten Gehölze in voller Pracht, im Herbst locken sie hingegen mit den kräftigen Farbenspielen der Blätter. In den über hundert Arboreten in Deutschland könnt ihr zahlreiche exotische Bäume bestaunen und kennenlernen, eine Übersicht  aller Anlagen gibt es auf www.arboreten.de

 

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